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Twitter-Spammer schnell aussortieren und blockieren

In letzter Zeit häufen sich bei meinem Twitter-Account Follower, die mir aus unerklärlichen Gründen folgen. Meist stellt sich heraus, dass es sich um einen Spam-Account handelt, die hoffen, dass man diesen folgt. Das ist relativ einfach an den Spam-Tweets zu erkennen oder daran das der Nutzer viel mehr Leuten followed als er Follower hat.

Damit man nun nicht alles Spammer aufwendig aussortieren muß, gibt es den Twitter Twerp Scan. Dieser untersucht das Verhältnis von Following zu Followern. Anhand diesen Wertes kann man dann schnell aussortieren und ggf. den User blocken.

Einer meiner Follower hatte übrigens eine Ratio von 1:34.

GoogleReader: Wissen was andere interessiert

Im GoogleReader kann man inzwischen jeden Artikel als bevorzugt markieren. Liest ein anderer User den gleichen Artikel, wird ihm signalisiert, dass jemand anderes diesen Artikel auch interessant findet. Wobei ich den Begriff “Bevorzugen” in diesem Zusammenhang etwas verwirrend finde.

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Folgt man dem Link zu der Person, die diesen Artikel bevorzugt, so kann man deren Empfehlungen als “regelmäßiger Leser” folgen.

GoogleReader: Ältere Artikel als als gelesen markieren

Kann sein, dass es dieses Feature schön länger gibt, aber man kann im GoogleReader Artikel die älter als einen Tag, eine Woche oder zwei Wochen als gelesen markieren.

Das ist das perfekte Urlaubsfeature, wenn der Reader mal wieder 1000+ ungelesene Artikel anzeigt.

greader_2009-08-14

Eigenen Short-URL Dienst aufsetzen

Eigentlich kennt jeder das Problem: möchte man einen Link per Mail, Twitter oder IM versenden, werden diese ab einer gewissen Länge ziemlich unhandlich. Die Lösung sind sogenannte Short-URL Dienste, auch URL-Verkürzer, Linkverkürzer oder URL-Shortener genannt. Man erhält eine URL in der Form, die auf die Original-URL weiterleitet.

Leider entstehen durch den o.g. Vorteil auch einige Nachteile:

  • man weiß nicht, auf welche Ziel-URL man geleitet wird. Einige Dienste bieten zwar eine Vorschau, aber das ist nicht die Regel,
  • stellt ein Anbieter seine Short-URL Dienst ein, wird man nicht mehr auf die Originalseite weitergeleitet,
  • Sicherheitsprobleme,
  • Unzuverlässigkeit.

Was liegt also näher als ein eigener Short-URL Dienst, mit dem man seine Links verkürzt?

Zur Installation auf den eigenen Server bieten sich an:

Beide benötigen PHP und MySQL.

Nach einigen Experimenten habe ich dieses Vorhaben doch nicht realisiert. Das Problem besteht aus meiner Sicht darin, dass man die gewünschte URL zuerst an seinen privaten URL-Verkürzer senden muss, um die verkürzte URL dann per Copy & Paste in die Twitter-Anwendung einzufügen. Ferner sind die o.g. Dienste durch ein Passwort geschützt (Spam!), sodass man immer noch selbiges eingeben muss. Kurzum: zuviel Aufwand.

adx – addressbook.xml

Möglichkeiten seine Adressen zu verwalten, gibts wie Sand am Meer. Angfangen beim Adressbuch aus Papier, über Kontaktdaten im Handy, PDA oder PIM bis hin zu webbasierten Anwendungen.

Das adx – addressbook.xml läßt sich in keine der o.g. Kategorien einteilen, es ist anders. Alles was man benötigt, ist ein Webbrowser. Keine Datenbank, keine Skriptsprache, keinen Server! Das gesamte Skript besteht aus zwei (!!!) Dateien.

Faszinierend daran ist, dass die Kontaktdaten extrem webzweinullig aufgebohrt sind. So kann man sich zum Beispiel Straße und Ort des Kontaktes bei Google-Maps anzeigen lassen, Telefonnummern kann man via Skype anrufen, man kann Tags zu den Kontakten hinzufügen und last but not least kann man dem Kontakt die entsprechenden User-Accounts bei Social-Networks angeben. Ach ja, und einen Geburtstags-Reminder gibt es auch noch.

adx

Man packt das adx – addressbook.xml einfach auf seinen USB-Stick (evtl. im TrueCrypt-Container) packt und hat so wichtige Adressen zur Verfügung.

Das hinzufügen von Kontakten kann man einfach mit der Bearbeitung der Datei addressbook.xml vornehmen.