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Schönere Screenshots mit JShot

JShot ist ein in Java geschriebenes Screenshot-Utility. Es ist möglich, die Screenshots mit Texten oder grafischen Symbolen zu versehen. Besonders interessant finde ich den einfachen Upload zu einem FTP-Server, ImageShack oder Skype.

Bilder als Diashow versenden mit EmailAlbum

EmailAlbum ist ein in Java geschriebenes Opensource-Tool, dass aus selektierten Bilder eine ausführbare jar-Datei erstellt. Darin kann man dann die Bilder als Slideshow ansehen. Der Bilderversand per E-Mail soll damit erleichtert werden.

Emailalbum

Im Gegensatz zu einer Diashow als exe-Datei kann man hier die jar-Datei entpacken und auf die Bilder zugreifen. Einfach die erstellte jar-Datei bspw. mit 7-zip entpacken. Diese befinden sich unter com\kg\emailalbum\viewer\pictures. Nachteil ist natürlich, dass man eine Java-Runtime benötigt.

Bleachbit: System entrümpeln

Bleachbit ist ein OpenSource-Tool, dass es erlaubt von gängigen Programmen den Cache, temporäre Dateien u.ä. zu löschen.

screenshot-193-bleachbit

Einerseits kein schlechtes Tool, andererseits will sich der Mehrwert für mich nicht so recht erschließen. Die von Browsern gesammelten Informationen kann man mit den selbigen auch löschen. Der einzig sinnvolle Anwendungszweck scheint mir, wenn man seinen PC an jemanden weitergeben will, aber keine Lust auf eine Neuinstallation hat. Eine Alternative zu diesem Tool ist der CCleaner (Freeware, keine Freie Software).

Aber entscheidet selbst.

adx – addressbook.xml

Möglichkeiten seine Adressen zu verwalten, gibts wie Sand am Meer. Angfangen beim Adressbuch aus Papier, über Kontaktdaten im Handy, PDA oder PIM bis hin zu webbasierten Anwendungen.

Das adx – addressbook.xml läßt sich in keine der o.g. Kategorien einteilen, es ist anders. Alles was man benötigt, ist ein Webbrowser. Keine Datenbank, keine Skriptsprache, keinen Server! Das gesamte Skript besteht aus zwei (!!!) Dateien.

Faszinierend daran ist, dass die Kontaktdaten extrem webzweinullig aufgebohrt sind. So kann man sich zum Beispiel Straße und Ort des Kontaktes bei Google-Maps anzeigen lassen, Telefonnummern kann man via Skype anrufen, man kann Tags zu den Kontakten hinzufügen und last but not least kann man dem Kontakt die entsprechenden User-Accounts bei Social-Networks angeben. Ach ja, und einen Geburtstags-Reminder gibt es auch noch.

adx

Man packt das adx – addressbook.xml einfach auf seinen USB-Stick (evtl. im TrueCrypt-Container) packt und hat so wichtige Adressen zur Verfügung.

Das hinzufügen von Kontakten kann man einfach mit der Bearbeitung der Datei addressbook.xml vornehmen.

Bilder mit Diashow auf CD brennen

Möchte man selbst geknipste Familienfeierfotos an die lieben Verwanden verschenken, könnte man diese einfach auf CD brennen.

Mehr Eindruck macht natürlich eine Diashow. IrfanView bietet die Möglichkeit, eine Diashow als exe-Datei zu speichern. Diese brennt man dann auf CD. Nachteilig dabei ist, dass man keinen Zugriff auf die Fotos mehr hat, da diese in der exe integriert sind.

Wesentlich eleganter ist die Variante, die Bilderordner auf CD zu brennen und im Wurzelverzeichnis eine Verknüpfung zum Start der Diashow abzulegen. Wer mag, kann auch den Autostart so konfigurieren, dass beim einlegen der CD die Diashow startet. Fairerweise sollte man vorher eine Abfrage einbauen, die den Start legitimiert. Da mir Autostarts auf den Wecker gehen, sind die bei mir deaktiviert.

Wie funktionierts?

  1. Es hat sich als sinnvoll erwiesen zunächst auf der Festplatte ein Verzeichnis (hier BilderCD) zu erstellen, in dem man die relevanten Daten ablegt. Dann braucht man nur noch den Verzeichnisinhalt auf CD zu brennen.
  2. Als erste Amtshandlung kopiert man die Bilderverzeichnisse, die gebrannt werden sollen, in den Ordner BilderCD.
  3. Anschließend: IrfanView öffnen und den Diashow-Auswahldialog (Taste W) öffnen. Dort fügt man alle Bilder, die später auf CD gebrannt werden der Diashow hinzu (1).

    Anschließend speichert man diese als txt-Datei (hier als slideshow.txt) im Verzeichnis BilderCD ab (2).

    Möchte man während der Diashow noch interessante Informationen anzeigen, bspw. Datum und Uhrzeit der Aufnahme oder Titel und Ort aus IPTC-Tags, muss man das Feld Text anzeigen konfigurieren (3). Die IrfanView-Hilfe liefert dabei umfangreiche Hilfestellung, was alles angezeigt werden kann.

    sildeirfan

  4. Damit die Diashow funktioniert, muss auch IrfanView mit auf die CD gebrannt werden. Sinnvoll ist folende Ordnerstruktur:

    verzeichnis
    Nun also auch den IrfanView-Ordner ins Verzeichnis BilderCD kopieren.

  5. Nun öffnet man die txt-Datei mit den Slideshow-Bildern in einem Editor (sogar der Windows eigene Notepad reicht aus). Wichtig ist, dass diese Liste in ihrem relativen Pfad zu den Startparametern der Diashow passt. D.h. Pfade mit Laufwerksbuchstaben werden schlecht funktionieren, da diese auf jedem Rechner anders sind.

    In Anlehnung an den oberen Punkt ändert man den Pfad mittels suchen und ersetzen: von E:\2009\BilderOrdner1\Bild001.jpg zu ..\BilderOrdner1\Bild001.jpg. Speichern nicht vergessen.

  6. Um dem ganzen einen professionellen Eindruck zu verleihen, habe ich einen AHK-Einzeiler erstellt: RunWait, IrfanViewi_view32.exe /slideshow=..slideshow.txt
  7. Mit dem im AHK-Umfang mitgelieferten Tool AHK2EXE konvertiert man das AHK-Skript in eine exe-Datei. Hat man sich vorher noch ein passendes Icon gesucht, so kann man dieses auch einbinden.
  8. Nun kann man den Inhalt des Ordners BilderCD auf CD brennen, bspw. mit InfraRecorder.

Um nun den oben erwähnten Autstart der Diashow beim einlegen der CD zu realisieren, tippt man in einen Editor die folgenden Zeilen und speichert diese unter autorun.inf im Verzeichnis BilderCD ab:

[AutoRun]

open = slideshow.exe

Anschließend sollte man das AHK-Skript zum starten der Show, um eine Abfrage erweitern, ob diese wirklich gestartet werden soll:

1
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MsgBox, 4, Diashow-Starter, Soll die Diashow jetzt gestartet werden?
IfMsgBox Yes
	RunWait, IrfanViewi_view32.exe  /slideshow=..slideshow.txt
IfMsgBox No
	Exit