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TrueCrypt-Container automatisch mit Autohotkey mounten

Das Tool TrueCrypt dürfte hinlänglich bekannt sein. Ich verwende es, um Daten auf meinem USB-Stick zu schützen, damit nicht jeder darauf zugreifen kann, sollte ich ihn mal verlieren.

Nun muss man jedes Mal beim Einstecken des Sticks auf die .tc-Datei doppelklicken, um diese zu Mounten (einzubinden). Natürlich könnte man das auch mit Hilfe einer Batch-Datei in die Autorun-Datei des USB-Sticks packen. Das funktioniert aber nur, wenn man den Autostart nicht deaktiviert hat.

Da ich das aber getan habe, um dieses nervige Fenster mir zu ersparen, nutze ich eine andere Lösung. Aus dem Autohotkey-Forum habe ich einen Codeschnippsel gefischt, der in regelmäßigen Abständen nach neu angesteckten Wechseldatenträgern scannt.

Ich habe das Skript etwas verändert, sodass in dem gefundenen Wechseldatenträger nach .tc-Dateien im Wurzelverzeichnis gesucht wird. Das hat den Vorteil, dass man nur noch das Container-Passwort eingeben muss und schon wird dieser gemountet. Zugegebenermasen eher Quick & Dirty, aber es funktioniert.

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TrueCryptPfad = C:\Programme\TrueCrypt\TrueCrypt.exe
 
OnMessage(0x219, "notify_change")
DriveGet, dlist, list, REMOVABLE
Return
 
notify_change(wParam, lParam, msg, hwnd)
{
   SetTimer, CheckUSBDrives, -1000
}
 
CheckUSBDrives:
 
count = 0
 
DriveGet, nlist, list, REMOVABLE
Loop Parse, nlist
   IfNotInString, dlist, %a_LoopField%
   {
	  ; es wird unterstellt, dass sich die tc-Files im Root-VZ befinden
	  Loop, %a_LoopField%:\*.tc, 0, 0
		{
		MsgBox, 4, , Soll der Container %A_LoopFileFullPath% gemountet werden?
 
		IfMsgBox, Yes
			{
			GanzerPfad = %A_LoopFileFullPath%
			SplitPath, GanzerPfad, ContainerName
			if count = 0
			{
				RunWait, %TrueCryptPfad%  /q /v %A_LoopFileFullPath% /l I
				Menu, tray, add, Container %ContainerName% von Laufwerk I trennen, DismountMenuI
				TrayTip , TrueCrypt Container, Container %ContainerName% auf Laufwerk I:\ gemountet, 3, 1
			}
			if count = 1
			{
				RunWait, %TrueCryptPfad%  /q /v %A_LoopFileFullPath% /l J
				Menu, tray, add, Container %ContainerName% von Laufwerk J:\ trennen, DismountMenuJ
				TrayTip , TrueCrypt Container, Container %ContainerName% auf Laufwerk J:\ gemountet, 3, 1
			}
			if count = 2
			{
				RunWait, %TrueCryptPfad%  /q /v %A_LoopFileFullPath% /l K
				Menu, tray, add, Container %ContainerName% von Laufwerk K:\ trennen, DismountMenuK
				TrayTip , TrueCrypt Container, Container %ContainerName% auf Laufwerk K:\ gemountet, 3, 1
			}
			count +=1
			;Menu, tray, add, %A_LoopFileFullPath% trennen, DismountMenu
			}
		}
	dlist := nlist
   }
 
   Menu, tray, add, Alle Laufwerke trennen, DismountAllMenu
 
return
 
DismountMenuI:
IfExist, I:\
	RunWait, %TrueCryptPfad%  /q /d I
return
 
DismountMenuJ:
IfExist, J:\
	RunWait, %TrueCryptPfad%  /q /d J
return
 
DismountMenuK:
IfExist, K:\
	RunWait, %TrueCryptPfad%  /q /d K
return
 
DismountAllMenu:
	RunWait, %TrueCryptPfad%  /q /d
	TrayTip , TrueCrypt Container, Alle Container abgemeldet, 3, 1
return

Aufgebohrte Zwischenablage: Ditto

Häufig hat man Textschnipsel, Screenshots oder Links, die man gerne länger zur Verfügung hätte, aber andererseits lohnt es sich nicht, dafür extra eine Datei anzulegen. Praktisch ist dafür die Zwischenablage. Dummerweise kann die Windows-Zwischenablage immer nur ein Element speichern.

Viel mächtiger ist dafür Ditto. Das OpenSource-Tool ersetzt die Zwischenablage. Elemente, die man mit Strg+C speichert werden darin abgelegt und lassen sich daraus wieder problemlos einfügen. Zur besseren Organisation lassen sich Gruppen ablegen.

ditto

Standardmäßig ist das Programm in englisch, läßt sich aber auf deutsch umstellen. Wer mit dem Aussehen von Ditto nicht zufrieden ist, kann ein anderes Theme verwenden oder selbst eines erstellen.

StExBar – nützliche Explorer-Symbolleiste

Wer den Windows-Explorer als Dateimanager einsetzt, wird sich sicherlich schonmal einen Schnellfilter gewünscht haben, um aus einem Verzeichnis eine Datei schnell herauszufischen oder eine Möglichkeit einen kompletten UNC-Dateipfad zu kopieren oder einen Pfad schnell in der Eingabeaufforderung zu öffnen.

All das kann die StExBar. Es handelt sich um eine Windows-Explorer-Symbolleiste, die die oben genannten Dinge erledigt. Außerdem kann man diese an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen.

stexbar

Nachfolgender Screenshot zeigt einen neu angelegten Button, der eine selektierte Datei in ein fest definiertes anderes Verzeichnis kopiert, bspw. auf einen USB-Stick:
stexbar2

StExBar ist unter GPL v2 lizensiert.

AHK-Skripte XX: FolderSpy (vorerst letzte Autohotkey-Skript-Vorstellung)

In dieser Reihe stelle ich in loser Reihenfolge Autohotkey-Skripte vor, die mir gut gefallen.

Heute: FolderSpy.

FolderSpy überwacht einen ausgewählten Ordner auf Änderungen. Klingt einfach, ist aber nicht. Im “Spionage”-Fenster werden die Änderungen (dazufügen, löschen, ändern) von Dateien protokolliert. Mit dem Skript könnte man bspw. Ordner im Netzwerk auf Änderungen überwachen oder den Ordner mit dem Startmenü. Der Phantasie sind da mal wieder keine Grenzen gesetzt.

folderspy

Das war die vorerst letzte Vorstellung von nützlichen Autohotkey-Skripten. Zwanzig Skripte in zwanzig Wochen sind auch schon kein Pappenstil, wie ich finde. Ich benötige erstmal wieder ein bisschen Zeit, neue Skripte zu finden, zu testen und für so gut zu befinden, dass sie an dieser Stelle veröffentlich werden.

Firefox Erweiterung Aardvark: Drucken was wichtig ist

Viele Webseiten bieten praktischerweise eine spezielle Druckansicht, die es ermöglicht eine Seite oder Artikel ohne Firlefanz zu drucken. Bei Webseiten, die eine solche Ansicht nicht bieten oder bei denen in der Druckansicht immer noch unnütze Dinge mit auftauchen, kann man den zu druckenden Text markieren und im Druckdialog die Option Markierung drucken auswählen.

Viel mehr kann die Firefox-Erweiterung Aardvark (zu deutsch: Erdferkel). Startet man Aardvark über das Kontextmenü, hat man beim Überfahren der Webseitenelemente einen roten Balken an der Maus. Ist ein solches Element markiert, kann man es mit Druck auf die Taste r entfernen, mit i isolieren (freistellen), mit v den Quelltext des Elementes betrachten, mit u die letzte Aktion rückgängig manchen und mit q Aardvark beenden.

advaark

Langer Text, kurzer Sinn: man startet Aardvark, entfernt mit r ungewünschte Elemente und druckt anschließend Toner- und Papiersparend aus.

aardvark