Keine Ahnung, ob das jemand benötigt, aber es gibt das Paket LaTeX Coffee Stains. Dieses erzeugt Kaffeeflecken auf dem Dokument.
Hat man sein wie auch immer geartetes Werk in LaTeX verfasst, möchte oder muss man die Anzahl der geschriebenen Wörter herausfinden.
Was bei einer Textverarbeitung relativ einfach ist, erledigt hierbei das in Java geschriebene OpenSource Tool LaTeX Word Counter.

WinHighlight ist ist ein OpenSource-Tool, dass den Sourcecode von zig Programmier/Skriptsprachen für die Ausgabe in XHTML, HTML, RTF, TeX, LaTeX, SVG oder XML aufbereitet.

Das erscheint durchaus sinnvoll, wenn man bspw. Quellcode zu einer (Diplom)Arbeit o.ä. hinzufügen, konvertiert man diesen einfach nach RTF oder LaTeX.

Autohotkey ist leider nicht mit dabei.
Neuigkeiten zum beliebten Thema: wie bekomme ich die LaTeX-Distri MikTeX portabel. Vor einigen Tagen hat Christian Schenk die MiKTeX 2.8 Beta 3 Portable veröffentlicht.
Es handelt sich dabei um ein selbstextrahierendes Archiv, dass man einfach auf seinen USB-Stick packt. Nach dem Start von miktex-portable.cmd findet sich im Systemtray ein MikTeX-Icon, aus dem man per rechtem Mausklick folgende Dinge auswählen kann:
- Settings
- Update
- Browse Packages – Paketbrowser
- Previewer – Yap
- Command Prompt – Einagebaufforderung, in der der Pfad zum MikTeX schon da ist
Zu beachten ist, dass man natürlich nach wie vor einen LaTeX-Editor wie z.B. WinShell oder TeXMaker benötigt.
Nachdem der Artikel über das LaTeX vom USB-Stick der meistgelesene Artikel in diesem Blog ist, möchte ich diesen etwas auffrischen und die Installation und Konfiguration eines portablen LaTeX-Systems unter Windows Vista beschreiben. Natürlich funktioniert es unter Windows XP immer noch.
Auf einem USB-Stick werden mindestens 300 MB freier Speicherplatz benötigt.
Benötigte Programme
Als erstes benötigen wir MiKTeX. Aktuell ist derzeit Version 2.7. Ich habe mich für den “Basic MiKTeX 2.7″ Installer entschieden. Der bringt schonmal das wesentliche mit und sollte für vorerst aussreichen.
Anschließend laden wir uns die aktuelle Version von GhostScript herunter. Im Moment ist das die Version 8.64. Natürlich die .exe (32-bit Windows).
Als nächstes benötigen wir GhostView. Wir benötigen das Win32 self extracting archiv von der aktuellen Version 4.9.
Last but not least benötigen wir einen LaTeX-Editor. Da meines Wissens TeXNiCenter nach wie vor nicht portabel ist, empfehle ich WinShell. Wichtig ist, die gezippte Version herunterzuladen. Von dem einst empfohlenen LEd nehme ich Abstand, da er seine Daten in die Registry unter hkey_current_user\software\LEd schreibt.
Installation von MiKTeX, GhostScript und GhostView
MiKTeX

Installation von MiKTeX 2.7







Nach der Installation meldet Vista einen Absturz. Auswirkungen auf die Installtion konnte ich nicht feststellen.
GhostScript




GhostView









Konfiguration auf dem USB-Stick
Wir legen uns auf dem Stick ein aussagekräftiges Verzeichnis an. Bspw. MiKTeXPortable. In diesem erstellen wir die Ordner texmf und localtexmf. In texmf kopieren wir den gesamten Ordnerinhalt, der auf der lokalen Festplatte im Verzeichnis MiKTeX 2.7 erstellt wurde.
Die durch die Installation von GhostScript und Ghostview angelegten Ordner sollten gs und Ghostgum heißen. Vorausgesetzt, man hat sie bei der Installation nicht umbenannt. Diese beiden Verzeichnisse kopiert man nach MiKTeXPortable auf dem USB-Stick.
Nun legt man noch die Skripte vom Comprehensive TeX Archive Network ebenfalls in das Verzeichnis MiKTeXPortable ab. Ich habe diese Skripte gezippt und zum Download bereitgestellt.
Achtung: hast Du Dir andere Programmversionen von MiKTeX, GhostScript oder Ghostview heruntergeladen, musst Du die Datei versions.bat anpassen:

Abschließend benötigen wir noch den Editor reg.exe, um die Pfade zur MiKTeX-Installation zurecht zubiegen. Auch unter Vista befindet er sich unter C:\WINDOWS\system32. Wir kopieren reg.exe ebenfalls nach MiKTeXPortable.
Nun kommen wir noch zum Editor WinShell. Die gezippte Datei entpackt man einfach und verschiebt den Ordner auf den USB-Stick. Sinnvoll erscheint mir die Platzierung im Ordner MiKTeXPortable.
Als Betrachter für die erstellten PDFs empfiehlt sich PDF-XChange Viewer – Portable. Wir entpacken diese Datei ebenfalls im Ordner MiKTeXPortable.
Der Inhalt von MiKTeXPortable sollte nun so aussehen:
Start von MiKTeX
Zum Starten klickt man die Datei init.bat doppelt:

Allerdings kann es einige Zeit dauern (5 bis 10 Minuten), bis das Skript durchgelaufen ist.
Anschließend starten wir Winshell und bearbeiten unsere Dokumente.
Beenden von MiKTeX
Sind wir fertig starten wir das Skript reset.bat und können anschließend den USB-Stick wieder abstöpseln.
