Ohne mich in Superlativen reinzusteigern: Aber Platypus ist für mich eine der großartigsten Erweiterungen, die mir in letzter Zeit untergekommen ist.Auf userscripts.org kann man von Usern erstellte Greasemonkey-Skripte herunterladen und damit Websiten aufbohren. Nun gibt es viele Seiten, die man aufhübschen oder von nervigen Content befreien möchte.Ein Greasemonkey-Skript dafür erstellen kann natürlich beliebig schwierig sein. Viel einfacher geht es mit Platypus.Dabei handelt es sich um eine Art WYSiWYG-Tool für Webseiten. Damit kann man per Mausklick Elemente einer Seite entfernen, HTML-Code einfügen, den CSS-Stil ändern usw. Das Resultat speichert man anschließend als Greasemonkey-Skript.Als Beispiel die Detailseite von wetter.com, beschränkt auf die wesentlichen Informationen:
Hier das Original:
Mir ist mal wieder ein nettes Greasemonkey-Skript untergekommen: Auto-Reload. Dieses Skript erlaubt es, eine Website in einem frei definierbaren Intervall neu zu laden.
Durchaus sinnvoll bei Webcam-Seiten, die sich nicht selbst neuladen, Sportergebnissen, Börsenkursen usw.Wird No Script verwendet muss die Seite natürlich freigegeben sein.
Auto-Reload
Es gibt immer wieder Firefox-Erweiterungen, auf die ich im Traum nie gekommen wäre. Eine ist der Einkaufslisten-Generator (Grocery List Generator).

Einfach die gewünschten Artikel anhaken und die Einkaufsliste generieren lassen, ausdrucken, fertig. Wer öfter mal das gleiche kocht, kann den GLG mit Rezepten befüttern.

Das Layout ist etwas gewöhnungsbedürftig, die magentafarbigen Buttons kann man nicht ändern. Ebensowenig kann man die Rezeptanzeige ausblenden. Dafür kann man aber neue Produkte hinzufügen, was sehr sinnvoll ist, da einige Kategorien komplett leer sind.
Viele Webseiten bieten praktischerweise eine spezielle Druckansicht, die es ermöglicht eine Seite oder Artikel ohne Firlefanz zu drucken. Bei Webseiten, die eine solche Ansicht nicht bieten oder bei denen in der Druckansicht immer noch unnütze Dinge mit auftauchen, kann man den zu druckenden Text markieren und im Druckdialog die Option Markierung drucken auswählen.
Viel mehr kann die Firefox-Erweiterung Aardvark (zu deutsch: Erdferkel). Startet man Aardvark über das Kontextmenü, hat man beim Überfahren der Webseitenelemente einen roten Balken an der Maus. Ist ein solches Element markiert, kann man es mit Druck auf die Taste r entfernen, mit i isolieren (freistellen), mit v den Quelltext des Elementes betrachten, mit u die letzte Aktion rückgängig manchen und mit q Aardvark beenden.

Langer Text, kurzer Sinn: man startet Aardvark, entfernt mit r ungewünschte Elemente und druckt anschließend Toner- und Papiersparend aus.

Ich mag Linux gern. Echt. In den letzten Jahren habe ich so ziemlich alles an populären Distributionen ausprobiert, was es gibt. (Open)SUSE, Fedora, Ubuntu, Kubuntu, Mandriva, Knoppix, PuppyLinux und gerade eben LinuxMint.
Dennoch gibt es immer wieder Merkwürdigkeiten bzw. Dinge, die mir umständlich erscheinen. Nachfolgend eine unsortierte und unvollständige Liste, von Dingen die mir aufgefallen sind:
- für den Zugriff auf NTFS-Partitionen wird das Root-Passwort benötigt (LinuxMint, OpenSUSE)
- trotz 3 GB Arbeitsspeicher friert der komplette KDE Desktop ein, wenn sich Thunderbird mit dem IMAP-Server von Google-Mail synchronisiert (LinuxMint)
- die WLAN-Verbindung stellt sich nach dem versetzen des Rechners in den Ruhezustand nicht wieder her (alle letzten getesteten Distributionen), so macht Hibernate natürlich keinen Sinn. Erst mit Hilfe diese Workarounds funktioniert es.
- das automatischen (Wieder)herstellen der WLAN-Verbindung nach dem aufwachen oder booten dauert zwischen 10 Sekunden und 2 Minuten. Je nach dem. Es kann auch sein, dass gar keine Verbindung zu Stande kommt und man den entsprechenden Access-Point manuell anwählen muss.
- beim öffnen größerer Programme erscheint erstmal ein verzerrtes Bild, dass so aussieht (Kubuntu)
- die Menüstruktur von Firefox und Thunderbird ist unter Linux anders als unter Windows, bspw. der Menüpunkt für die Einstellungen. Das wäre natürlich eher ein Thema für die Entwickler o.g. Programme

- schlechte Sprachintegration. Ich bin zwar des Englischen mächtig, aber irgendwie sieht es komisch aus, wenn Menüpunkte mal deutsch, mal englisch sind

- Plasmoids (Widgets) für den KDE-Desktop sehen zwar gut aus, wirken aber bei genauer Betrachtung sehr einfach. Bspw. das KDE-Twitter Plasmoid zeigt nicht an, vor wieviel Minuten, Stunden, Wochen ein Tweet abgesetzt wurde

- aufwachen aus dem Ruhezustand funktioniert nicht zeitgesteuert, m.W. nur via Wake on Lan, aber dazu brauch ich wieder einen zweiten Rechner
- eine Skriptsprache die nur ungefähr in die nähe von Autohotkey kommt, gibt es meines Wissens nicht. Möglicherweise nur durch Kombination verschiedener Sprachen