Archive for the Utilities Category

adx – addressbook.xml

Möglichkeiten seine Adressen zu verwalten, gibts wie Sand am Meer. Angfangen beim Adressbuch aus Papier, über Kontaktdaten im Handy, PDA oder PIM bis hin zu webbasierten Anwendungen.

Das adx – addressbook.xml läßt sich in keine der o.g. Kategorien einteilen, es ist anders. Alles was man benötigt, ist ein Webbrowser. Keine Datenbank, keine Skriptsprache, keinen Server! Das gesamte Skript besteht aus zwei (!!!) Dateien.

Faszinierend daran ist, dass die Kontaktdaten extrem webzweinullig aufgebohrt sind. So kann man sich zum Beispiel Straße und Ort des Kontaktes bei Google-Maps anzeigen lassen, Telefonnummern kann man via Skype anrufen, man kann Tags zu den Kontakten hinzufügen und last but not least kann man dem Kontakt die entsprechenden User-Accounts bei Social-Networks angeben. Ach ja, und einen Geburtstags-Reminder gibt es auch noch.

adx

Man packt das adx – addressbook.xml einfach auf seinen USB-Stick (evtl. im TrueCrypt-Container) packt und hat so wichtige Adressen zur Verfügung.

Das hinzufügen von Kontakten kann man einfach mit der Bearbeitung der Datei addressbook.xml vornehmen.

blickpunkt-energie.de goes Geocaching

Wie die Jungfrau zum Kinde, so bin ich zu einem Medion MD 95000 PDA gekommen. Dem Fachmann wird sofort einfallen, dass das gute Stück das für IT-Elektronik biblische Alter von 5 Jahren erreicht hat.

Medion MD 95000 Hardware

Nichtsdestotrotz verfügt es über einen GPS-Empfänger. Dadurch wird aus dem PDA ein PNA. Ein Personal Navigation Assistant.

Die enthaltene Navigationssoftware ist ebenso schon in die Jahre gekommen, aber um die soll es auch nicht gehen.

Auf der Suche nach einer GPS-Tracking Software bin ich auf den KDR GPS Tracker gestoßen. Eigentlich wollte ich damit spaßeshalber Wanderungen aufzeichnen, um die Route dann bei Google Earth zu bewundern oder bei OpenStreetMap zu kontributen.

Das Programm ist sehr umfangreich und man kann sich damit mit Hilfe eines digitalen Kompasses auch zu einem definierten Punkt lotsen lassen. Genau das macht man auch beim Geocaching, der modernen Form der Schnitzeljagd.

Geocaching Funktion

Nun wurde das Gerät für die PKW-Navigation auf den Markt geworfen und nicht um Verstecke im Wald zu suchen. Um eine Verwirrung des Navis zu verhindern, wenn man sich nur minimal (Ampel, Stau…) bewegt, hat man dem Gerät beigebracht, erst ab einer Geschwindigkeit von 4 oder 5 km/h eine entsprechende Navi-Tätigkeit durchzuführen.

Zum Geocachen ist das natürlich suboptimal, will man nicht durch den Wald joggen. Um die Static Navigation auszuschalten finden sich im Web diverse Programme. Getestet hab ich:

  • SirfTech, mit dem Tool gelang es mir nicht, die SN vollständig zu deaktivieren
  • APLSIRF, mit der Anleitung hat es geklappt. Wichtig ist außerdem noch, den COM-Port (beim mir COM 2) nach Deaktivierung der SN wieder zu schließen, sonst zickt der KDR GPS Tracker.

Noch mehr Infos übers Cachen finden sich im Cachewiki. Wobei natürlich der Profi-Cacher über PDAs zum Cachen nur müde lächelt.

Windows-Tipp: Datum neben der Uhrzeit und Kalender anzeigen

Wer lieber auf seinen Monitor schaut als auf einen herkömmlichen Kalender, muss mit dem Mauszeiger über die Uhrzeit fahren, um das aktuelle Datum in Erfahrung zu bringen.

Einfacher geht es mit der Freien Software (Lizenz: GPL) TClock Light. Diese ermöglicht es, das Datum in verschiedenen Varianten neben der Uhrzeit anzuzeigen.

Das Programm ist relativ alt, funktioniert aber unter Windows XP nach wie vor. Eine Installation ist nicht erforderlich, alle Einstellungen werden in einer ini-Datei gespeichert. Ein Registryeintrag wird leider dennoch erstellt.

Benötigt man einen Monatskalender, der nicht auf dem Desktop klebt, empfiehlt sich QuickMonth Calendar. Beim überfahren der Uhr mit der Maus oder durch die Tastenkombination Win +Q wird dieser angezeigt. Praktischerweise kannman sich dazu auch die Kalenderwochen anzeigen lassen. QMC ist Freeware.

TClock und QMP

Spielerei: PC mit dem Handy aufwecken

Vielleicht nicht wirklich nützlich, aber zumindest unterhaltsam: den PC mit dem Handy aufwecken.

Was man braucht? Einen PC im Ruhezustand, ein Handy mit Windows-Mobile mit der Software Wake On Lan 1.10 drauf. Beide Geräte befinden sich im gleichen Heimnetz, das Handy verfügt über eine WLAN-Verbindung.

Hat man auf dem Handy Software Wake On Lan installiert, gibt man nur die MAC-Adresse des zu startenden Computers ein. Unter Windows findet man diese in der Eingabeaufforderung mittels ipconfig /all heraus. Allerdings heißt darin die MAC-Adresse nicht MAC-Adresse sondern Physikalische Adresse.

Anschließend öffnet man den Geräte-Manager (einfach auf der Tastatur Win+R drücken und devmgmt.msc eingeben) und hangelt sich zur Netzwerkkarte durch. Dort: rechter Mausklick -> Eigenschaften -> Reiter Energieverwaltung. Dort die Option Gerät kann den Computer aus dem Standbymodus aktivieren:

Einstellung im Geräte-Manager

Nun versetzt man den PC in den Ruhezustand und kann ihn bei Bedarf mit dem Handy starten.

Etwas nervig ist, dass Software Wake On Lan in regelmäßigen Abständen darauf hinweist, dass man eine unregistrierte Testversion verwendet.

DVB-T mit openSUSE

Nachdem ich den Hauppauge WINTV NOVA-T-STICK unter Windows Vista ausreichend getestet habe, hab ich versucht ihn mit openSUSE 11.1 zum laufen zu bekommen.

Tja, und wenn man diese Anleitung befolgt, funktioniert die Glotze ohne Probleme :-)

Als Software nutze ich Kaffeine.