Seit längerer Zeit hatte ich mal wieder Lust und Laune ein kleines AHK-Skript zu schreiben. Eigentlich nichts nützliches, sondern nur unterhaltsam. Es liest den Musiktitel aus der Playlist aus, der gerade bei Radio Fritz gespielt wird und zeigt diesen per Balloon-Tipp bzw. beim Mouse-Over an:
Menu, Tray, Icon, fritz.icoUrlDownloadToFile, http://www.fritzlist.de/main/index.php, Fritz.txt; die Playlist befindet sich in Zeile 54 des QuelltextsFileReadLine, Haystack, Fritz.txt, 54FileGetTime, Zeitstempel, Fritz.txt, CFormatTime, Zeitstempel, %Zeitstempel%, dddd, d MMMM, yyyy hh:mmNeedle = style='font-weight:normal;'>; finde heraus, an welcher Stelle sich o.g. String befindetStringGetPos, pos, Haystack, %Needle%; addiere zu gefundenen Stelle die Zeichenanzahl von der "Needle" dazupos+=28; Schnippel den linken Teil des Strings abStringTrimLeft, OutputVar, Haystack, pos ;; ersetze den Teil zwischen Artist und TitelStringReplace, OutputVar, OutputVar, </font></a></td><td >, %A_SPACE%-%A_SPACE%; finde die Pos von dem Ende des Titels herausNeedle = </td><td >StringGetPos, pos, OutputVar, %Needle%; speichere den rechten Teil in Outputvar1...StringTrimLeft, OutputVar1, OutputVar, pos; ... und ersetze den Monsterrattenschwanz durch ein %A_SPACE%StringReplace, OutputVar, OutputVar, %OutputVar1%, %A_SPACE%TrayTip, Auf Fritz läuft:, %OutputVar%, 20, 17; Traytip Updaten; siehe http://de.autohotkey.com/forum/topic2983.htmlSetTimer, trayupdate ,300000trayupdate:Menu, Tray, Tip, %Zeitstempel% Uhr`n %OutputVar%; 5 Min dusselsleep, 300000ReloadMal sehen, wie lange ich noch bei wp.com meinen Blog rumliegen lasse. Die Code-Formatierung ist suboptimal und den obigen Code darf man noch nicht mal als txt-File uploaden.
Häufig hat man Textschnipsel, Screenshots oder Links, die man gerne länger zur Verfügung hätte, aber andererseits lohnt es sich nicht, dafür extra eine Datei anzulegen. Praktisch ist dafür die Zwischenablage. Dummerweise kann die Windows-Zwischenablage immer nur ein Element speichern.
Viel mächtiger ist dafür Ditto. Das OpenSource-Tool ersetzt die Zwischenablage. Elemente, die man mit Strg+C speichert werden darin abgelegt und lassen sich daraus wieder problemlos einfügen. Zur besseren Organisation lassen sich Gruppen ablegen.

Standardmäßig ist das Programm in englisch, läßt sich aber auf deutsch umstellen. Wer mit dem Aussehen von Ditto nicht zufrieden ist, kann ein anderes Theme verwenden oder selbst eines erstellen.
Ich mag Linux gern. Echt. In den letzten Jahren habe ich so ziemlich alles an populären Distributionen ausprobiert, was es gibt. (Open)SUSE, Fedora, Ubuntu, Kubuntu, Mandriva, Knoppix, PuppyLinux und gerade eben LinuxMint.
Dennoch gibt es immer wieder Merkwürdigkeiten bzw. Dinge, die mir umständlich erscheinen. Nachfolgend eine unsortierte und unvollständige Liste, von Dingen die mir aufgefallen sind:
- für den Zugriff auf NTFS-Partitionen wird das Root-Passwort benötigt (LinuxMint, OpenSUSE)
- trotz 3 GB Arbeitsspeicher friert der komplette KDE Desktop ein, wenn sich Thunderbird mit dem IMAP-Server von Google-Mail synchronisiert (LinuxMint)
- die WLAN-Verbindung stellt sich nach dem versetzen des Rechners in den Ruhezustand nicht wieder her (alle letzten getesteten Distributionen), so macht Hibernate natürlich keinen Sinn. Erst mit Hilfe diese Workarounds funktioniert es.
- das automatischen (Wieder)herstellen der WLAN-Verbindung nach dem aufwachen oder booten dauert zwischen 10 Sekunden und 2 Minuten. Je nach dem. Es kann auch sein, dass gar keine Verbindung zu Stande kommt und man den entsprechenden Access-Point manuell anwählen muss.
- beim öffnen größerer Programme erscheint erstmal ein verzerrtes Bild, dass so aussieht (Kubuntu)
- die Menüstruktur von Firefox und Thunderbird ist unter Linux anders als unter Windows, bspw. der Menüpunkt für die Einstellungen. Das wäre natürlich eher ein Thema für die Entwickler o.g. Programme

- schlechte Sprachintegration. Ich bin zwar des Englischen mächtig, aber irgendwie sieht es komisch aus, wenn Menüpunkte mal deutsch, mal englisch sind

- Plasmoids (Widgets) für den KDE-Desktop sehen zwar gut aus, wirken aber bei genauer Betrachtung sehr einfach. Bspw. das KDE-Twitter Plasmoid zeigt nicht an, vor wieviel Minuten, Stunden, Wochen ein Tweet abgesetzt wurde

- aufwachen aus dem Ruhezustand funktioniert nicht zeitgesteuert, m.W. nur via Wake on Lan, aber dazu brauch ich wieder einen zweiten Rechner
- eine Skriptsprache die nur ungefähr in die nähe von Autohotkey kommt, gibt es meines Wissens nicht. Möglicherweise nur durch Kombination verschiedener Sprachen
EmailAlbum ist ein in Java geschriebenes Opensource-Tool, dass aus selektierten Bilder eine ausführbare jar-Datei erstellt. Darin kann man dann die Bilder als Slideshow ansehen. Der Bilderversand per E-Mail soll damit erleichtert werden.

Im Gegensatz zu einer Diashow als exe-Datei kann man hier die jar-Datei entpacken und auf die Bilder zugreifen. Einfach die erstellte jar-Datei bspw. mit 7-zip entpacken. Diese befinden sich unter com\kg\emailalbum\viewer\pictures. Nachteil ist natürlich, dass man eine Java-Runtime benötigt.
Bleachbit ist ein OpenSource-Tool, dass es erlaubt von gängigen Programmen den Cache, temporäre Dateien u.ä. zu löschen.

Einerseits kein schlechtes Tool, andererseits will sich der Mehrwert für mich nicht so recht erschließen. Die von Browsern gesammelten Informationen kann man mit den selbigen auch löschen. Der einzig sinnvolle Anwendungszweck scheint mir, wenn man seinen PC an jemanden weitergeben will, aber keine Lust auf eine Neuinstallation hat. Eine Alternative zu diesem Tool ist der CCleaner (Freeware, keine Freie Software).
Aber entscheidet selbst.