Vor noch nicht allzu langer Zeit hat Horst in seinem Blog auf den Asus Nova Lite EP20 hingewiesen. Die Hardwareausstattung mutet auf den ersten Blick archaisch an. Für Büroaufgaben ist diese aber vollkommend ausreichend.
Diese Dienste verrichtet bisher ein Fujitsu Siemens Scenic L. Mit Pentium III, 512 MB RAM und 80 GB Festplatte. Die beideren letztgenannten natürlich nicht mehr Original. Das Gerät kann weder von der Hardware noch vom Woman Acceptance Factor mit dem Asus mithalten.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich hab ihn bestellt. Allein die Größe ist schon entzückend. Diese ist ungefähr vergleichbar mit zwei nebeneinanderstehenden H-Milch Packungen. Angestöpselt ist der Asus Nova Lite EP20 schnell. Positiv hervorzuheben ist der digitale Monitorausgang, wobei auch ein VGA-Adapter mitgeliefert wird. Unschön ist, dass die Anzahl der USB-Ports auf vier beschränkt ist. Ein Kartenleser ist ebenfalls nicht vorhanden. Hier muß dann wieder ein Hub ran.
Startet man den Computer (wobei man eigentlich nur einen Sensor berühert), wird man ersteinmal auf spanisch begrüßt. ¡Hola! Beim durchblättern der Bedienungsanleitung stellt man fest, dass es sich um ein Red Flag Linux handeln soll, also eine chinesische Linux-Distribution. Doch zurück zum Rechner. Mit Mühe stelle ich also Aleman ein, in der Hoffnung eine deutsche Oberfläche zu Gesicht zu bekommen. Fehlanzeige. Möglicherweise hatte Asus die Geräte für den spanischsprachigen Markt bestimmt.

Das Look & Feel ist dem Xandros Eee PC zum verwechseln ähnlich.
Ein einloggen auf der Textkonsole schlägt fehl, weil ich weder User noch Passwort weiß. Allerdings steht in der Hilfe auch was von Xandros:
Insofern kann ich es nicht recht glauben, dass da ein Red Flag Linux drauf sein sollte. Aber alles in allem ein sehr übersichtliches System. Nur leider auf Spanisch und nicht besonders konfigurierbar.
Deswegen hab ich mich für Windows XP entschieden. Die Installation lief wie erwartet problemlos.

Danke für den Artikel! Ich habe noch keinen – Neid!!!