DVB-T-Software: MediaPortal
Tags: DVB-T, Software Categories: Software
Installation & Konfiguration
Die Installation und Konfiguration von MediaPortal hat Roman gut beschrieben. Gewöhnungsbedürftig fand ich zunächst die Aufteilung in TV-Server-Konfiguration und MediaPortal-Konfiguration. Ist man im wesentlichen an Fernsehen interessiert, kann man die anderen Anwendungen (Radio, Bilder, …) in der MediaPortal-Konfiguration deaktivieren.
Aufpeppen kann man sein MediaPortal noch mit dem aktuellen Wetter, Zugriff auf die Wikipedia oder Spielen wie Tetris oder Sudoku.
Look & Feel
Am Look & Feel von MediaPortal gibt es nichts zu meckern. Es stehen eine Vielzahl von Skins zu Verfügung. Das ist erfreulich, da mir das Standardskin gar nicht gefällt. Zur Installation der selbigen entpackt man die heruntergeladene RAR-Datei bspw. mit 7-zip und verschiebt den Ordner nach Team MediaPortal\MediaPortal\skin. Anschließend aktiviert man das Skin in der MediaPortal Konfiguration.
DVB-T
Sendersuchlauf
Um über DVB-T fern zu sehen, genügt es den Sendersuchlauf in der TV Server Konfiguration unter TV Servers zu starten. zu starten. Der Scan geht flott (< 5 Minuten) von statten und findet alle 24 Programme.
EPG
Beim ersten Start von MediaPortal dauert es ein Weilchen, bis die elektronische Programmzeitschrift geladen ist. Im Gegensatz zu gewöhnlichen TV-Zeitschriften ist die Zeitleiste nicht vertikal sondern horizontal. Eine Einstellmöglichkeit, wieviel Tage Programm geladen werden konnte ich nicht eruieren.
Aufnahme
Die aufzunehmenden Fernsehsendungen kann man einfach aus der EPG auswählen. Wie ich bereits schrieb, gibt es so etwas wie VPS für meinen DVB-Stick leider nicht. Glücklicherweise bietet MediaPortal in der TV Server Konfiguartion unter Recording Settings die Möglichkeit, einen Vor- bzw. Nachlaufpuffer für Sendungen zu definieren. Dadurch können verschobene Sendungen bis zu einem Gewissen Punkt dennoch komplett aufgezeichnet werden.
Im Test mit Wake up on Standby und TOff gab es mit Mediaportal keinerlei Probleme. Als Vor- und Nachlaufpuffer für starten und herunterfahren habe ich fünf Minuten gewählt.
Standardmäßig werden Sendungen als Transport-Stream (.ts) aufgezeichnet. Angezeigt werden die aufgenommenen Sendungen dann im MediaPortal unter Aufnahmen.
Fazit
MediaPortal erfüllt meine Wünsche an einen digitalen Videorecorder nahezu komplett. Denn eigentlich bietet dieses Programm viel mehr als nur die Möglichkeit fern zu sehen. Als Nachteile sind die Hardwareanforderungen sowie die relativ lange Startzeit (~ 30 Sekunden) zu nennen.
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